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Auf erhöhte Harnsäurewerte wird man häufig erst durch einen akuten Gichtanfall aufmerksam. Harnsäure entsteht bei Abbau von Purinen. Purine sind in den Zellkernen jeder tierischen und pflanzlichen Zelle enthalten. Sie fallen natürlicherweise bei der Zellerneuerung im Körper an, werden aber auch mit der Nahrung aufgenommen. Normalerweise wird die Harnsäure in ausreichendem Masse über die Nieren ausgeschieden. Steigt aber die Konzentration zu sehr an, bilden sich aus der Harnsäure Kristalle, die sich in den Gelenken absetzen und dort Entzündungen hervorrufen. Bei den meisten Fällen einer Gichterkrankung liegt eine erbliche Komponente zugrunde.
Leidet in der Familie bereits jemand an Gicht, ist es ratsam, die eigenen Härnsäurewerte regelmässig kontrollieren zu lassen.
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